Ferrari Portofino M: eine Reise der Wiederentdeckung

Die jüngste Weiterentwicklung des Spider GT 2+ des Cavallino Rampante wurde nun vorgestellt

Der Portofino M steckt voller Innovationen, die seine umfassende Vielseitigkeit und den Fahrspaß beim offenen Fahren weiter steigern können

Unter den neuen technischen Features stechen der V8-Turbomotor mit 620 PS,
der Manettino mit 5 Positionen und RACE-Modus und das neue 8-Gang-Getriebe hervor

 

 

Heute wurde der Ferrari Portofino M, eine Weiterentwicklung des Spider GT 2+ des Cavallino Rampante – des Ferrari Portofino – präsentiert. Erstmals in der über 70-jährigen Geschichte des Unternehmens fand die Premiere des Wagens ausschließlich online statt. Als Vorbereitung auf die Präsentation wurde in den letzten Wochen davor eine Reihe von Newslettern verschickt, an deren Ende die Kunden dann auf eine Plattform mit exklusiven Videos zugreifen konnten, die das Konzept des Fahrzeugs, sein neugestaltetes Design und seine wichtigsten technischen Features veranschaulichen.

Denn nicht zu vergessen, der Portofino M ist der erste Ferrari, dernach einer vorübergehenden Firmenschließung infolge der Covid-19-Pandemie präsentiert wurde. Der Wagen ist also auch das Symbol für den Beginn einer Reise der Wiederentdeckung: Ausgehend davon beginnt (aufs Neue) das Streben nach Innovation des Cavallino Rampante, bei vollstem Respekt für seine lange Geschichte aus Erfolgen, Leidenschaft und ständiger Suche nach Perfektion. Alles Werte, die bestens mit dem neuen Portofino M harmonieren, der in seinem Namen das ‚M‘ für modificata (verändert) trägt, mit dem im Ferrari-Jargon jene Projekte bezeichnet werden, bei denen durch Weiterentwicklung Leistungen verbessert wurde.

Und an technischen Neuerungen mangelt es dieser Weiterentwicklung des Ferrari Portofino gewiss nicht: Besonders zu erwähnen sind hier der neue Antriebsstrang, das brandneue 8-Gang-Getriebe und der Manettino mit fünf Positionen und RACE-Modus – ein absolutes Novum für einen Spider GT aus Maranello. Dank dieser und vieler anderer neuer Merkmale kann der Portofino M eine noch nie dagewesene Kombination aus Leistungen eines echten GT, Fahrvergnügen, Wendigkeit und großer Vielseitigkeit bei alltäglichen Fahrten garantieren.

Dieses Juwel in puncto Design und Technik ist die ideale Weiterentwicklung des Ferrari Portofino, von dem es sich durch ein noch besseres Handling und den sportlicheren Charakter unterscheidet, während der Bordkomfort auch dank einiger neuer, auf Anfrage erhältlicher Features (darunter ADAS-Systeme und belüftete und beheizte Sitze) beibehalten (oder vielmehr weiter gesteigert) wird. Der Ferrari Portofino Mbewahrt also die doppelte Seele des Autos, von dem er abstammt, und ist dabei das einzige Auto auf dem Markt, das sich mit Fug und Recht bei geschlossenem Dach als echtes Coupé und bei offenem als echter Spider bezeichnen kann.Dies ist dem Retractable Hard Top (RHT), dem Markenzeichen aller Cabrios des Cavallino Rampante, zu verdanken.

Die kompakten Abmessungen machen ihn ideal für einen Einsatz unter allen Bedingungen; dank der unvergleichlichen Vielseitigkeit und dem Bordkomfort ist beim Portofino M jede Reise eine (Wieder)entdeckung.

ANTRIEBSSTRANG

Der 3855 cm3-Motor des Ferrari Portofino M gehört zur Familie der V8-Turbomotoren, die vier Jahre hintereinander (2016-2019) mit dem Titel „International Engine of the Year“ ausgezeichnet wurde. Der Motor kann 620 PS bei 7500 U/min liefern, zwanzig PS mehr als beim Ferrari Portofino. Um diese Werte zu erreichen, wurden neue Nockenprofile verwendet, um den Ventilhub zu erhöhen und den Liefergrad zu optimieren.

Außerdem wurde an der Turboladergruppe ein Drehzahlsensor zur Messung der Umdrehungen der Turbine hinzugefügt. So konnte deren maximale Drehzahl um 5.000 U/min erhöht werden.

Um die strengeren Normvorschriften in Bezug auf die Schadstoffemissionen einzuhalten, wurde außerdem ein Partikelfilter am Auspuffsystem eingebaut. Die Einführung des Gasoline Particulate Filter (GPF) ermöglicht die Einhaltung der strengsten europäischen Abgasnormvorschrift (Euro 6D), ohne jemals das Fahrvergnügen zu beeinträchtigen.

Das ist das Ergebnis einer Steuerungslogik, die den Filter kontinuierlich regeneriert und somit die Ansammlung von Partikeln dank einer sorgfältigen Kontrolle des Druckdifferenzials vor und nach dem GPF mit zwei Sensoren pro Zylinderreihe einschränkt.

Das im Vergleich zum vorhergehenden 7-Gang-Getriebe vollständig umgestaltete Getriebe ist gänzlich neu und basiert auf einer Doppelkupplungsarchitektur im Ölbad. Im Vergleich zum 8-Gang-Getriebe des SF90 Stradale hat es ein längeres Übersetzungsverhältnis und der Rückwärtsgang wird mechanisch eingelegt. Seine Anordnung und die Integration der Elemente hat es ermöglicht, den Platzverbrauch und den Einbau im Wagen zu optimieren.

Wie bei allen anderen Turboautos der Baureihe liefert der Motor beim Ferrari Portofino M gemäß dem Konzept „ohne Turboloch“ über den gesamten Drehzahlbereich eine sofortige Gasannahme. Auch der Ferrari Portofino M ist mit Variable Boost Management, einer intern entwickelten Motorsteuerungssoftware ausgestattet, die das abgegebene Drehmoment je nach verwendetem Gang variiert. Dank dieser Technologie genießt das Fahrzeug eine zunehmendeBeschleunigung bei gleichzeitiger Optimierung des Verbrauchs. So wird beim Hochschalten (vom 3. bis zum 8. Gang) das verfügbare Drehmoment bis auf 760 Nm im 7. und 8. Gang erhöht.

Dies hat einerseits längere Übersetzungsverhältnisse bei den höheren Gängen ermöglicht, die für die Eindämmung von Verbrauch und Emissionen hilfreich sind; andererseits konnten immer höhere Drehmomentkurven bei den niedrigeren Gängen angewendet werden, um eine kontinuierliche und leistungsstarkes Beschleunigung zu garantieren.

Die Einführung des achten Gangs und die Verbesserung der Getriebeeffizienz haben zu einer starken Verringerung des Verbrauchs in der Stadt und auf der Autobahn sowie einer erkennbaren Verbesserung der Leistungen auch beim sportlichen Fahren geführt.

Der Platzbedarf der neuen Kupplungsgruppe wurde um 20 % verringert, während das übertragene Drehmoment um 35 % angestiegen ist, sodass beim Schalten ein maximales dynamisches Drehmoment von 1200 Nm übertragen wird. Die Softwarestrategie beim Getriebe hat sich dank einem leistungsstärkeren Steuergerät ebenfalls weiterentwickelt.

Besonderes Augenmerk wurde zudem auf die Strategien zur Verbesserung von Verbrauch und Emissionen des Antriebsstrangs gerichtet. Dank einer effizienteren Steuerung des Kupplungsmoments lässt sich das Auto jetzt bei Start-Stop-Zyklen leichter fahren, sodass das Fahrzeug bei niedrigen Geschwindigkeiten im Straßenverkehr ruhiger auf der Straße liegt sowie intuitiver und reaktionsschneller wird.

Nach Ferrari Tradition besitzt jeder Motor einen besonderen Soundtrack, der ihn einzigartig macht. Der Ferrari Portofino Mist da keine Ausnahme. Zusätzlich zu der flachen Kurbelwelle wurde dazu eine neue Geometrie des Auspuffstrangs kreiert – die beiden hinteren Schalldämpfer wurden entfernt (was nicht nur den Sound verbessert, sondern auch den Gegendruck in den Auspussrohren deutlich reduziert). Außerdem haben die Bypass-Ventile nun eine ovale Form. Dies ermöglicht eine deutliche Reduktion des Gegendrucks und eine Verbesserung der Klangqualität. Erwähnenswert ist nicht zuletzt auch die „proportionale“ Steuerung der Bypass-Ventile, die je nach Fahrsituation auf kontinuierliche und progressive Weise erfolgt.

FAHRZEUGDYNAMIK

Der Portofino M ist mit dem Fahrzeugdynamik-Steuerungssystem Side Slip Control (SSC) ausgestattet, das über einen Algorithmus eine Schätzung des Schwimmwinkels in Echtzeit an alle Steuersysteme des Fahrzeugs liefert und so dank der gemeinsamen Daten die Eingriffe dieser Systeme in die Fahrdynamik koordinieren kann.

Das SSC-System (in der mittlerweile sechsten Generation) vereinigt die wohlbekannten Steuersysteme eDiff, F1-TCS, SCM-E Frs und Ferrari Dynamic Enhancer (FDE). Der FDE ist eine Ferrari Software zurSteuerung der Querdynamik des Fahrzeugs, die den hydraulischen Druck an jedem der vier Räder anpasst – im Ferrari Portofino Mnur imRACE-Modus des Manettino. Ziel ist es, die Querdynamik des Fahrzeugs in der Kurve und am Kurvenausgang vorhersehbarer zu machen und die Betätigung von Lenkrad und Gaspedal durch den Fahrer intuitiver zu gestalten. Das FDE-System jedoch ist kein Ersatz, sondern vielmehr eine Ergänzung der traditionellen VDC und der Stabilitätskontrolle (ESC).

Anzumerken ist außerdem die Steigerung der Modularität der Last am Bremspedal. Zusammen mit einer Reduktion des Pedalwegs um ca. 10 % ermöglicht dies ein präziseres und sofortiges Ansprechverhalten in der Bremsphase.

Ziel des Manettino mit fünf Positionen, absolutes Novum bei einem Spider GT des Cavallino Rampante, ist die Erweiterung der Leistungen in Bezug auf Handling und Traktion des Fahrzeugs dank des zusätzlichen RACE-Modus. Dieser Modus soll, unterstützt durch die Einführung des Ferrari Dynamic Enhancer hauptsächlich für eine Maximierung des Fahrvergnügens sorgen.

In der Tabelle unten sind die fünf Positionen des Manettino beim Ferrari Portofino M und ihr jeweiliges Leistungsziel aufgeführt:

 

Position Leistungsziel
Wet Maximale Stabilität und Kontrolle
Comfort Normale Verwendung auf trockener Straße
Sport Sportliche Verwendung
Race Maximales Fahrvergnügen
ESC-Off VCD Control und F1-TCS deaktiviert

 

DESIGN

Die Harmonie, die den Ferrari Portofino M auszeichnet, ist das Ergebnis einesganzheitlichen Designansatzes, der auf dem Erfolg des Designs des Portofino aufbaut und in dem jedes Element als Teil eines großen Ganzen betrachtet wird. Dies gilt für die Karosserie, wo Front, Flanke und Heck Teile einer einzigen nahtlosen Skulptur sind, aber ebenso für den Fahrgastraum, dessen allgemeine Anordnung von Volumen und Linien eine kohärente Sprache festlegt. Dieser Ansatz zeigt sich auch in der Interaktion zwischen Exterieur und Interieur des Wagens.

AUSSENGESTALTUNG

Die Potenzierung der Leistung des Ferrari Portofino M im Vergleich zum Portofino hat die Designer im Centro Stile Ferrari veranlasst, präzise und gezielte Eingriffe vorzunehmen, die seine Eigenschaften betonen und seine Sportlichkeit unterstreichen sollen.

Der vordere Stoßfänger ist mit imposanten plastischen Schlitzen ausgestattet, die ihm einen entschlossenen und aggressiven Look an der Front verleihen. Auf Höhe der Radkästen wurden neue Entlüftungsschlitze integriert, da der aerodynamische Widerstand insgesamt reduziert werden sollte. Ein Teil des Luftstroms aus den vorderen Kühlmassen wird in sie hineingeleitet und beschleunigt, um so die extraktive Kraft zu erhöhen. Die daraus resultierende höhere aerodynamischen Leistung wird durch einen Schlitz am Stoßfänger hervorgehoben, der sich harmonisch in das Design der Flanke einfügt und der Seitenansicht des Autos eine einzige Lesart verleiht. Der charakteristischeSeitenbogen des Portofino wird so durch den Stoßfänger des Ferrari Portofino M komplettiert, der sein dynamisches Profil akzentuiert.

Der Kühlergrill zeichnet sich durch neue Aluminiumschienen aus, deren Endstücke kontrastierende Facetten aufweisen, die das edle Metall zur Geltung bringen.

Am Heck hat es die neue Auspuffanlage ermöglicht, ohne das Schalldämpfergehäuse auszukommen, sodass das Heck des Ferrari Portofino M jetzt deutlich kompakter ist. Das Volumen des Stoßfängers wurde insgesamt verschlankt und die Formen erscheinen leichter. Dadurch konnte der Stil mit jenem des vorderen Stoßfängers in Einklang gebracht werden, was sich auf die gesamte ästhetische Kohärenz positiv auswirkt.

Der Heckdiffusor wurde umgestaltet und von den Stoßfängern getrennt. Dies eröffnet die Möglichkeit, ihn auf Wunsch des Kunden aus Karbonfaser zu fertigen und so den sportlichen Charakter des Autos weiter zur Geltung zu bringen.

Für denPortofino M wurden spezielle Diamantfelgen entwickelt, deren Design an jene der Flanken erinnert, eine perfekte Verschmelzung aus Eleganz und Sportlichkeit. Das ungewöhnlich plastische Design der Speichen und ihre Helldunkel-Effekte machen die Felgen optisch leichter.

 

INNENAUSSTATTUNG

Mit offenem Dach zeigt der Ferrari Portofino M seinen GT-Charakter und überzeugt durch seine kompakte und organische Gesamtheit. Tatsächlich beweist die Entwicklung des Interieurs eine hohe Entwurfskohärenz. Das Centro Stile hat einige grundlegende Vorbedingungen für den Erfolg des Projekts definiert: formelle und funktionelle Kohärenz zwischen Exterieur und Interieur, Eindämmung des Gewichts und mehr Platz für die Insassen.

Die Innenausstattung wurde ausgehend von einer Struktur des Armaturenbretts auf mehreren Ebenen aus einer oberen Hälfte und einer Zwischenpartie gefertigt, um die wahrgenommene Masse der unteren Hälfte leichter erscheinen zu lassen.

Diese Aufgliederung, die durch volumetrische Subtraktion entsteht, hat es ermöglicht, die Bordinstrumente rationell anzuordnen und gleichzeitig die architektonische Anlage mit einer Entwicklung über die gesamte Breite zu definieren. Eine horizontaleLamelle aus Aluminium in der Mitte unterteilt die Bereiche für Armaturenbrett, Lüftungsöffnungen der Klimaanlage und Beifahrerdisplay im oberen Abschnitt. Im darunterliegenden Hohlraum finden die Steuerfunktionen Platz, die in der Mitte von einem Touchscreen mit 10,25” dominiert werden. Dieses Layout weist auf eine makellose Ergonomie hin und bringt die konstruktive Qualität aller Details zur Geltung durch die nahtlose Verbindung hochtechnischer Elemente und Materialien mit handgefertigten Bauteilen und Verzierungen.

Wenn man den Plan des Innenraums betrachtet, fallen die Symmetrie und der Komfort der hinteren Sitze auf. Aus konstruktiver Sicht bedient sich die Architektur von Innenraum und Armaturenbrett zweier Schalen, die die technischen Elementeumfassen, und einem Steg, der diese optisch verbindet und den Instrumentenbereich mit dem Mitteltunnel in Beziehung bringt.

Dieses Layout erhöht die Einbeziehung des Beifahrers und wird im Design der Türverkleidungen, der Griffe und der zahlreichen verfügbaren Steuersysteme wie dem mittleren Touchscreen und dem Screen des Co-Piloten hervorgehoben.

Eine spezielle Analyse wurde für die Entwicklung der Sitze durchgeführt, die einen innovativen inneren Kern aus Magnesium aufweisen. Die Polsterungen mit differenzierter Dicke und das ultrakompakte Profil der Rückenlehne haben es ermöglicht, Platz für die Rücksitze zu schaffen.

Außerdem sind nun die 3-stufige Belüftungsfunktion von Sitzfläche und Rückenlehne und der hochgeschätzte Nackenwärmer für den Einsatz in den Wintermonaten verfügbar. Letzterer verfügt über 3 Heizstufen und das System passt die Geschwindigkeit der Heißluft, die aus der Kopfstütze kommt, kontinuierlich und proportional zur Fahrzeuggeschwindigkeit, zur Außentemperatur und zur Position des Verdecks an.

 

INFOTAINMENT UND MMS

Die Mensch-Maschinen-Schnittstelle (MMS) des Ferrari Portofino M umfasst ein Armaturenbrett mit doppeltem TFT-Display und einen analogen Drehzahlmesser in der Mitte vor, der von einem runden Antireflex-Gehäuse eingehüllt ist. Dieses Ensemble ist perfekt in Achse mit dem Multifunktions-Lenkrad, fördert die bessere visuelle und gestische Interaktion des Piloten mit dem Fahrzeug und sorgt für ein optimales Fahrfeedback.

Das Infotainment-System wird über den Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts gesteuert und ist von beiden Insassen bestens erreichbar. Für maximale Bedienerfreundlichkeit und die optimale Nutzung der Inhalte umfasst es einen kapazitiven Multi-Touch-Full-HD-Bildschirm mit Split View, der es erlaubt, mehrere Inhalte gleichzeitig anzuzeigen. Auch Apple Car Play und Android Auto sind verfügbar.

Dem Beifahrer steht auf Anfrage ein kapazitives Display am Armaturenbrett zur Verfügung. Es ist direkt mit dem Hauptinstrumentenbrett verbunden und liefert so Informationen zu Geschwindigkeit, Motordrehzahl und eingelegtem Gang. Der Beifahrer kann über ein Full HD- und Full-Touch-Farbdisplay mit 7” mit dem Bordsystem des Fahrzeugs interagieren, z.B. die gewünschte Musik auswählen, Informationen des Satellitennavigationssystem anzeigen oder ein neues Zwischenziel (wie ein Restaurant) auswählen, das dannautomatisch in die Route aufgenommen wird.Der Beifahrer wird so in jeder Hinsicht zum echten Co-Piloten.

Die beim Ferrari Portofino M auf Anfrage verfügbaren Fahrerassistenzsysteme sind:

  • Adaptive Cruise Control mit Stop-Go-Funktion für die Fahrt in der Kolonne
  • Predictive Emergency Brake System, um dem Fahrer mögliche Risiken einer Frontalkollision anzuzeigen und die Folgen eines eventuellen Aufpralls zu mindern
  • Blind Spot Monitoring, um Fahrzeuge im toten Winkel anzuzeigen
  • Lane Departure Warning mit akustischer und/oder visueller Anzeige eines unfreiwilligen Spurwechsels
  • Automatic High Beam für das automatische Ein- und Ausschalten des Fernlichts während der Fahrt in der Nacht
  • Traffic Sign Recognition ermöglicht über die Analyse der Straßenschilder stets die Anzeige der Geschwindigkeitsbeschränkungen für die jeweilige Straße
  • Surround View mit 3D-Anzeige
  • Rear Cross Traffic Alert macht den Fahrer auf bewegliche Hindernisse hinter dem zurückfahrenden Fahrzeug aufmerksam, die sich nicht sichtbar im toten Winkel befinden

7-JAHRE-INSTANDHALTUNG

Die unvergleichlichen Qualitätsstandards und die große Kundenfreundlichkeit stehen an der Basis des auf 7 Jahre erweiterten Serviceprogramms von Ferrari, das auch beim Ferrari Portofino Mangeboten wird. Dieses Programm gilt für die gesamte Baureihe und sieht die Deckung aller ordentlichen Wartungsarbeiten für die ersten 7 Lebensjahre des Fahrzeugs vor. Der ordentliche Wartungsplan ist ein exklusiver Service für die Kunden, die sich so sicher sein können, dass das Leistungs- und Sicherheitsniveau ihres Wagens im Laufe der Jahre unverändert bleibt. Dieser Spezialservice ist auch für Ferraris verfügbar, bei denen es sich nicht um Neuwagen handelt.

Zu den wichtigsten Vorteilen des Genuine Maintenance-Programms gehören planmäßige Kontrollen (in Intervallen von 20.000 km oder einmal pro Jahr ohne Kilometerbeschränkungen), Originalersatzteile und sorgsame Inspektionen mithilfe modernster Diagnoseinstrumente durch qualifiziertes Personal, das direkt im Ferrari Training Center in Maranello geschult wurde. Der Service ist in allen Märkten verfügbar und betrifft alle Verkaufsstellen des offiziellen Netzes.

Mit dem Genuine Maintenance-Programm wird die umfassende Palette an After-Sales-Leistungen von Ferrari zusätzlich erweitert. Es soll jene Kunden zufriedenzustellen, die sich wünschen, dass die Leistungen und die Exzellenz, welche die Wagen aus Maranello auszeichnen, auf Dauer unverändert bleiben.

 

 

Ferrari Portofino M

Technisches Datenblatt

 

MOTOR

Typ                                                       V8 – 90° Turbo

Gesamthubraum                                 3855 cm3

Bohrung und Hub                               86,5 mm x 82 mm

Maximale Leistung*                           456 kW (620 PS) bei 5750 – 7500 U/min

Maximales Drehmoment                   760 Nm bei 3000 ÷ 5750 U/min.

Max. Drehzahl                                    7500 U/min

Verdichtung                                        9,45:1

 

ABMESSUNGEN UND GEWICHT

Länge                                                       4594 mm

Breite                                                        1938 mm (2020 mit ausgeklappten Spiegeln)

Höhe                                                         1318 mm

Radstand                                                  2670 mm

Spurweite vorne                                        1633 mm

Spurweite hinten                                       1635 mm

Gewicht im fahrbereiten Zustand**         1664 kg

Trockengewicht**                                    1545 kg

Leistungsgewicht (trocken)                      2,49 kg/PS

Kofferraumvolumen                                 292 l

Tankvolumen                                             80 l

 

REIFEN UND FELGEN

Vorne                                                           245/35 ZR20; 8J x 20”

Hinten                                                          285/35 ZR20; 10J x 20”

 

BREMSEN

Vorne                                                            390 mm x 34 mm

Hinten                                                           360 mm x 32 mm

 

GETRIEBE UND SCHALTGETRIEBE

8-Gang-F1-Doppelkupplungsgetriebe

Elektronische Steuerungen                             EPS, VDC, ABS mit EBD, F1-TCS, E-Diff3, SSC 6.0, FDE, SCM-E Frs

 

LEISTUNG

0-100 km/h                                                       3,45 s

0-200 km/h                                                       9,8 s

Höchstgeschwindigkeit                                  >320 km/h

 

* Benzin mit 98 Oktan

** Mit optionaler Ausstattung

 

 

 

Ferrari

16.09.2020

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Kommentar
Name*
Email*