Phil Collins – „In The Air Tonight“

Die ultimative Hymne

 

Das erste Mal habe ich dieses Mega-Hammerlied irgendwann in der ersten Hälfte des Jahres 1981 gehört, und wie es sich damals Usus war: Im Radio. Es ist mir zu meinem damaligen Leidwesen nicht gelungen, das Lied vom Radio auf Kassette aufzunehmen um es so zu konservieren. Irgendeiner der Schlurchtels von Radiomoderatoren quasselte immer in das Lied hinein, somit war für mich das Aufnahmewerk im Eimer. Als Single kaufen konnte ich es mir nicht, denn ich hatte keinen Schallplattenspieler um mir das Mammutwerk ultimativ  in die Gehörgänge reinzupfeifen. Aber einen Kassettenrecorder, den ich in meinem Käfer ebenfalls hatte. So kaufte ich mir die Kassette, denn da war die ganze LP „Face Value“ drauf. Dieses Musikspeichermedium kostete mich damals die halbe Barschaft. Die Leidenschaft zu diesem Lied hält jetzt bald 40 Jahre an und ist immer noch en Vogue, man darf es natürlich nur nicht jeden Tag hören, sonst wird’s – wie bei allen Dingen, für die eine Leidenschaft entbrannt ist – zu viel und man hat sich „über“hört.

„In The Air Tonight“ ist eine bombastische Hymne, ein gigantisches Meisterwerk der Superlative. Ich weiß: Im Journalismus sollte man Superlative vermeiden; hier in diesem speziellen Fall – geht es nicht anders. Diese Komposition von Aneinanderreihung der unterschiedlichsten Noten, und die akustische tonale Ausbringung auf diversen zusammenharmonierenden Musikinstrumenten, sowie der menschlichen Stimme von Phil Collins – das ist ein einziger Superlativ.

Völlig egal was sogenannte Musikkritiker in den textlichen Teil des Werkes hineininterpretieren: Nicht auf den Text achten, einfach das Melodiöse und ins Brachiale des Schlagzeuges gehende, hören und genießen!

Die Schlagzeugsequenz ist die kulminierende Krönung des Werkes, bei dem wohl jedem Zuhörer einer abgeht. Gigantisches Feeling – ein epochales musikalisches Denkmal, das Geschichte geschrieben hat und seit 1981 seine Hörer unnachahmlich in den Bann zieht, mit einem bombastisch, gewaltigen und monströs, voluminösen Sound.

Von Beginn an des Liedes steigert sich die Spannung bis es sich in diesem gigantischen und in die musikalische Weltgeschichte eingegangenen legendären Schlagzeug-Break bombastisch entlädt.

Schauen Sie sich das unten angehängte Video an:  Die Fans sind förmlich in Ektase, sie flippen aus, singen euphorisch mit, das ist Begeisterung pur.

Einfach monumental.

Gigantisch!

 

 

 

Text: Ulrich Bänsch

Fotos: Ulrich Bänsch, 9×12 Studio

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