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Garrard 301 und 401 – Der britische Dreh

Unter HiFi-Fanatikern war er lange Jahre verpönt, der GARRARD-PLATTENSPIELER. Dort, wo sich Menschen mit anscheinend außerirdisch empfindsamen Hörorganen zusammenfinden, bugsierte man den britischen Klassiker flottweg in die Mottenkiste der Technikgeschichte. Weil, ein altertümlicher Reibradantrieb, das kann nur Probleme machen.

 

Der knallharte Audio-Experte ist seit jeher in der Lage, auch noch die letzte unter den Teppich gekehrte Klangmilbe glasklar aufs Trommelfell husten zu lassen. Und so stand unter den Richtern des besseren Hörens rasch das Urteil fest: Ein Plattenspieler mit rustikalem Reibradantrieb, das kann nicht klingen. So ein Konstrukt produziert vor allem eines, und das sind unliebsame Störgeräusche.

Schließlich bot die Industrie ab den siebziger Jahren quarzgenau geregelte Direktantriebe und ab 1981 machte sich die knisterfrei abspielende CD auf ihren Siegeszug in die Wohnzimmer der Welt. Plattenspieler, die waren bereits vor 30 Jahren kolossal retro und CD-Befürworter Herbert von Karajan ätzte schon damals: Schallplatte, das sei wie Gaslicht im Elektrozeitalter.
Mittlerweile haben sich die Blickwinkel drastisch verschoben. Die CD gilt angesichts digitaler Internet-Downloads als Verliererin der Tonträger-Evolution. Dagegen schwimmt die gute, alte Vinylplatte als Relikt aus der Techniksteinzeit scheinbar unangetastet auf allen unter ihrer aufbrandenden Neuheitenwellen munter weiter.

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Garrard 301-Plattenlaufwerk in einer Ausbaustufe für den gereiften Kenner. Klassische Ortofon-Tondose plus Zarge von Oswald Mill-Audio und langer 12 Zoll-Tonarm aus der Manufaktur von Schick/Berlin. Da macht bereits das Anschauen große Freude

Die wahren Fans hatten die Schallplatte ohnehin nie aufgegeben. Denn in der mühevoll zusammengetragenen Sammlung steckt nicht nur jede Menge Geld, sondern noch mehr Erinnerung. Die vermeintliche Schwäche der Platte, nämlich das hohe Nebengeräuschniveau, gerät mitunter sogar zum Vorteil gegenüber allen scheinbar ach so perfekten Medien. Denn irgendwann kommt der Moment, an dem der kleine Kratzer auf dem dritten Track der B-Seite eine ganz persönliche Note bekommt. Diesen Knackser gibt es eben nur auf dieser einen Platte, und möglicherweise hat genau dieser akustische Makel noch eine ganz spezielle, persönliche Geschichte. Kurzum, Erinnerungen sind wertvoll.

Der alte Slogan „Vinyl lebt“ hat also seine Berechtigung. Und das in mehrfacher Hinsicht. Denn auch im Jahr 2015 gibt es jede Menge Schallplatten neu zu kaufen. Tendenz weiter steigend. Zu verdanken haben wir das der DJ-Kultur. Wer richtig scratchen will, tut das mit der Vinylplatte und dem zugehörigen Technics SL 1200-Plattenlaufwerk. Auch dieser Dreher ist ein echter Klassiker, wird er doch bereits seit 1972 gebaut. Die Discjockeys jedenfalls hielten den Boden für Vinyl fruchtbar. Ihnen ist zu verdanken, dass die Schallplatten-Presswerke in den achtziger Jahren im CD-Fieber nicht gleich sämtliche Werkzeugmaschinen in die Schrottpresse gesteckt haben.

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Detailarbeit. Marken-Schriftzug auf der Gummimatte des Tellers. So nur beim Modelltyp 301 zu finden, und auch eine Erklärung dafür, warum für das frühe Modell höhere Preise als für den technisch verbesserten 401-Nachfolger bezahlt werden

Schallplatten waren also nie völlig out. Die Zielgruppe wurde nur zeitweise kleiner. Mittlerweile wächst das Interesse am schwarzen Gold wieder, auch beim jüngeren Publikum. Selbst bei den Elektro-Discountern finden sich wieder Plattenspieler im Angebot, im elitären HiFi-Fachhandel war das Thema ohnehin nie ganz vom Tisch. So richtig in Fahrt kam das Vinyl-Revival aber erst ab Mitte der neunziger Jahre. Hierzulande entstanden in dieser Zeit wahre Materialburgen an Plattenspielern. Kolosse, mit zig Kilogramm schweren Plattentellern, die bevorzugt über externe Motoreinheiten und dünne Nylonfäden in Rotation versetzt wurden.

Schon Jahre zuvor machte sich in Asien ein Gegentrend bemerkbar. Speziell in Japan besann man sich beizeiten auf die Klassiker der HiFi-Geschichte. Fernost entdecke betagte Röhrenverstärker lange vor Europa als Klangideal. Entsprechend wurde nach passenden Quellengeräten Ausschau gehalten. Der Japaner Ken Shindo zählt hierbei zu den Pionieren, die nicht nur der Röhre erneut den Weg ebneten, sondern auch historischen Plattendrehern, wie etwa dem Garrard, zu neuem Ansehen verhalfen. Von Japan aus schwappte schließlich die Vintage HiFi-Welle in die USA und nach Europa. Dass dabei nicht nur nostalgische, sondern ganz besonders klangliche Gründe für die Rückbesinnung auf altes Material die Triebfeder sind, erleben inzwischen mehr und mehr Interessierte. Auch die Experten mit den Superohren.

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Reibradantrieb. Ein Geheimnis für den ruhigen Lauf der Garrard-Spieler ist das auf beiden Seiten gelagerte Reibrad. Die Feinregulierung der Tellerdrehzahl funktioniert über eine Magnetbremse. Der Plattenteller wird direkt auf die oben konisch verjüngte Lagerachse aufgeschoben. Durch den schlanken Konus wird der Teller mit sattem Sitz fixiert. Geniale Einfachheit

Heute ist Garrard nicht nur ein Relikt aus alten HiFi-Tagen, Garrard ist auch eine Erinnerung an die einstmals so blühende und erfolgreiche britische Industrie. Es ist mit dem heutigen Globalisierungsblick kaum noch vorstellbar, dass diese Firma einstmals 4000 Menschen Lohn und Brot gab. Die Wurzeln von Garrard reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Im Juweliergeschäft schaffte man es gar bis zum königlichen Hoflieferanten. Garrard und die Kronjuwelen, das gehört bis zum heutigen Tag eng zusammen. Dank entsprechend feinmechanischer Fertigungsverfahren wurde die Firma im Ersten Weltkrieg mit der Produktion von Präzisionsinstrumenten für die Wehrtechnik beauftragt. Daraus erwuchs in den folgenden Friedenszeiten die Fertigung von Antriebsmotoren für die stark nachgefragten Grammophone. Garrard gehört also, wenn auch als Zulieferer, zu den Pionieren im Geschäftsbereich des – heute würde man sagen – Home-Entertainment. Die Hinentwicklung zur Fertigung von Plattenspielern war letztlich, ähnlich wie bei Thorens in der Schweiz, zwangsläufig.

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Antriebsmotor des Garrard 301 von unten besehen. Die vibrationsdämpfende Federaufhängung ist gut zu erkennen. Das schlanke Teil links daneben ist das Lagergehäuse für die Tellerachse. Die Baulänge lässt die präzise Führung der Achse erahnen

Den entscheidenden Input in diesem Geschäftsfeld etwas Besonderes zu leisten, brachte jedoch die Zusammenarbeit mit der BBC, der britischen Rundfunkanstalt. Deren Techniker fragten nach hochwertigen Geräten nach und setzten den Herstellern entsprechend hohe Standards.
So wurde bei Garrard der erfahrene Techniker Edmund W. Mortimer mit der Konstruktion eines Studio-Plattenspielers beauftragt. Mortimer war bereits seit den 20er Jahren bei Garrard an Bord und mit allen Entwicklungsschritten der Plattenspielertechnik bestens vertraut. Der neue, 1954 kurz vor Aufkommen der ersten Stereo-Platten präsentierte 301er basierte in seinen Grundzügen auf dem Modell 201 aus der Schellack-Ära. Heraus kam eine zweckgerichtete Konstruktion, deren sorgfältige Ausführung mehr an eine Werkzeugmaschine, denn an ein Produkt für die Unterhaltungselektronik erinnerte. Nicht umsonst wählte man den Begriff „Transcription Motor“ für den 301 und nicht etwa „Record Player“. Der Begriff „Transcripition“ verdeutlichte die hochwertige Präzisionsaufgabe des Geräts. Hier hatte man es mit einem Auslesegerät für die feinen Mikrorillen der Schallplatte zu tun und nicht einfach mit einem Plattenspieler.

Ein Plattenspieler im heute üblichen Sinne war der 301 ohnehin nicht. Das sagt der zweite Begriff „Motor“ im Modellnamen. Man bekam lediglich das Gusschassis aus Leichtmetall samt Plattenteller und Antrieb. Um den Rest, nämlich Tonarm und Gehäuse, hatte sich der Interessent selbst zu kümmern. Da die Kunden in der Regel Profis waren, gehörte das sogar zum Konzept. Denn für Studiobetrieb musste das Laufwerk in der Regel in bereits vorhandene Tischmodule eingebaut werden. Selbstverständlich lieferte Garrard später auch passende Zargen und Tonarme. Beliebt war und ist nach wie vor die streng britische Kombination Garrard 301 und SME 3009- oder 3012-Tonarm.

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Der Garrard 301 wurde mit in Leinen gebundener Betriebsanleitung inklusive Prüfkarte und Maßschablone für den entsprechend auszuarbeitenden Zargenausschnitt geliefert. Wer solche Dinge in Händen hält, der weiß, wohin sich der Begriff „Qualität“ in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat

Besonderheit des Garrard 301 ist, ähnlich wie beim vergleichbaren Thorens 124, der Reibradantrieb. Die gestufte Antriebswelle des Elektromotors wirkt dabei auf ein präzise geschliffenes Gummirad, das wiederum auf der Innenseite des gar nicht so schweren Plattentellers angreift. Im Ergebnis hat man es mit einem auffallend drehmomentstarken Plattenantrieb zu tun. In der Praxis ist das eindrucksvoll zu erleben. Kaum, dass der Drehknauf auf On geschwenkt wurde, rotiert der Plattenteller bereits mit Solldrehzahl. Ist die Platte aufgelegt, und der obligatorische Reinigungsvorgang mit Kohlefaserbürste oder Mikrofasertuch steht an, dann hat dieser Vorgang nur eine geringe Bremswirkung auf den kräftig durchziehenden Teller. Diese Eigenheit beschert dem Garrard nach Meinung der Menschen mit den goldenen Ohren ein herausragend dynamisches, energiegeladenes Klangbild.

Befürchtungen, dass sich dieser kraftvolle Antrieb in einem entsprechend hohen Rumpel-Nebengeräuschpegel niederschlägt, bestätigt der englische Klassiker keinesfalls. So sind es fraglos Vorurteile, die von auffallend laut arbeitenden Reibradkonstruktionen, wie etwa dem Braun PS 500, befördert wurden, und an denen sich der Garrard zu Unrecht abarbeiten muss. Der 301 schnurrt trotz seines riesenhaften, aber aufwändig entkoppelten Motors vorbildlich ruhig.

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Garrard 301 in ebenso typischer wie einfacher „Kistenzarge“. Am langen 12 Zoll-Tonarm läuft ein Denon DL 103, das sehr gut zum englischen Reibraddreher passt

So bestand für den Hersteller 1965 auch keinerlei Anlass, beim großen Modellwechsel auf den Nachfolgetyp 401 vom bewährten Antriebssystem abzuweichen. Der 401 ist in seinen technischen Grundzügen baugleich zum 301, bekam aber ein gänzlich neues Design verpasst. Das pflegt mit seiner chromigen Kantigkeit und dem oliv-grauen Lack eine kühne Eigenständigkeit, die sicherlich nicht alle Geschmäcker bedient. Das drückt sich auch in den aktuellen Marktpreisen aus. Der 401 ist, obwohl technisch noch ausgefeilter, günstiger zu haben als ein berückend nostalgisch anmutender 301er. Bei Liebhabern besonders gefragt sind die ganz frühen 301-Typen mit fettgeschmiertem Tellerlager.

Für welches Garrard-Modell man sich auch immer entscheiden mag, aus klanglicher Sicht ist die Wahl immer richtig. Gute 65000 Stück des 301 wurden fabriziert, vom 401 gar über 70000 Exemplare. Die Chancen, auf dem Markt ein gutes Exemplar zu ergattern, stehen demnach recht gut. Gleichwohl hat die weltweite Nachfrage die Preise nach oben getrieben. Unter 500 Euro ist ein funktionierender, aber überholungsbedürftiger „301 Motor“ kaum zu bekommen. Schöne Exemplare bewegen sich in der Regel um die 1000 Euro. Für einen komplett aufgebauten Plattenspieler mit Zarge und Tonarm sind, je nach verbauter Tonarm- und Systembestückung, zwischen 1500 und 3000 Euro zu rechnen. Die 401er liegen preislich 10 bis 25 Prozent unter den 301ern.

Klassik-Lust-Profil

Wer sich nur für die Motor-Teller-Einheit entscheidet, sollte jedoch wissen, dass die Arbeit damit erst losgeht. Denn speziell bei Art und Beschaffenheit der Zarge eröffnet sich ein weites Feld. Dabei gehen die Ansichten von „schwer und massiv“ bis hin zu „leicht und steif“ weit auseinander. Und dann kommen noch die vielen Möglichkeiten von Tonarm und Abtastsystem ins Spiel. Deshalb ist die britische Plattenabspielmaschine seit jeher auch ein anspruchsvolles Tuningobjekt für den kundigen Schallplatten-Liebhaber. Daran wird sich wohl auch in den nächsten 50 Jahren nichts ändern.

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Internationale Kombination. Garrard 401 mit japanischem Sony PUA 1600-Tonarm. Auch da kommt anständige Musik ‚raus. Der 401 ist technisch im Prinzip baugleich mit dem 301. Das Gussgehäuse wurde aber steifer ausgelegt und die Motoraufhängung verfeinert. Aus klanglicher Sicht spricht also mehr für den 401 als gegen ihn. Das Design ist jedoch nicht everybodys cup of tea…

 

Vinyl klingt besser
Schallplatten klingen natürlicher, lebhafter. Sagen die Vinyl-Fans. Kritiker lästern: Das ist nur der hohe Anteil an Nebengeräuschen. Die Wahrheit findet sich an anderer Stelle, nämlich bei der Aufnahme und der Überspielung. Wenn dieses Paket Mängel aufweist, ist das Abspielmedium zweitrangig. Eine grottige Aufnahme klingt immer wie eine grottige Aufnahme. Nicht umsonst wählen HiFi-Liebhaber ihr Musikmaterial auch nach der Einspielungsqualität aus. Und: Es gibt hervorragende Aufnahmen auf Vinyl, aber auch ebenso brillant klingende Aufnahmen auf CD oder aus dem Netz. Faszinierend an der Vinylplatte ist fraglos, wie verblüffend gut diese rein elektro-mechanische, schlichte, aber auch deshalb höchst nachvollziehbare Art der Musikwiedergabe tönen kann. In einer optimalen Anlagenkonfiguration erklingt die in feiner Rille konservierte Musik voll Blut und Leben aus den Lautsprechern. Das sind kostbar magische Momente, für die sich alle zuvor durchgestandenen Mühen lohnen.

 

Plattenspieler richtig aufstellen
Zwischen den Lautsprechern? Das  ist der schlechteste Platz für den Plattenspieler. Dort sammelt sich tieffrequentes Dröhnen, das wiederum auf den Plattenspieler rückwirkt und das Klangbild mulmig erscheinen lässt. Gleiches gilt für die Raumecken. Dort, wo das Klangbild im Raum am hellsten ist, fühlt sich auch der Plattenspieler wohl. In Altbauten mit schwingenden Decken sollte der Spieler auf einer soliden Wandhalterung positioniert werden. Generell Spieler nicht auf großflächige Kommoden oder ähnliche Möbelstücke stellen. Gerät bei aufgelegter Platte am Teller mit einer Wasserwaage exakt ausrichten. Experimente mit diversen Unterstellfüßchen (Kork, Holz, Gummi, Metall) sind empfehlenswert.

 

Das System macht die Musik
Wer seinen alten Plattenspieler ausmottet und ihm mit einem neuen Abtastsystem gutes tun möchte, wird nicht selten einen Schock erleben. Die Preise für ein neues System übersteigen schnell den Zeitwert des Spielers. Spitzensysteme kosten 2000 Euro und mehr. Die gute Nachricht: Der Klanggewinn durch teure Systeme ist für „Normalhörer“ unerheblich. Schon mit dem legendären Audio Technica AT 95 E für um die 20 Euro lässt sich gut Musik hören. Es gibt zwei Typen von Abtastsystemen: MM und MC. Für letztere braucht es einen Verstärker mit speziellem, hoch empfindlichen MC-Eingang. MM passt für alle Verstärker mit Plattenspieler-Anschluss. Für fortgeschrittene Vinylisten empfiehlt sich das Denon DL 103. Auch schon ein Klassiker, der als MC-System an einen entsprechenden Verstärkereingang anzuschließen ist. Der sollte einen Abschlusswiderstand von um die 400 Ohm haben. Speziell die Kombination Garrard und Denon harmoniert sehr gut.

 

Schallplatten kaufen
Künstler mit Anspruch lassen ihre neuen Alben auch auf Vinyl veröffentlichen. Meist bekommt der Kunde ein Gesamtpaket aus CD, Vinyl und Booklet für um die 25 Euro. Im Fachhandel und selbst in großen Drogerieketten sind Platten erhältlich. Neuauflagen einstiger Topseller stehen besonders im Fokus. Der Second hand-Handel blüht. In jeder größeren Stadt finden sich entsprechende Läden. Sammler werden dort ebenso fündig wie Vinyl-Einsteiger. Übliche Flohmärkte sind ein eher unergiebiges Revier. Das Angebot ist insgesamt von schlechter Qualität, die Preisvorstellungen oft abstrus. Ob die Platte gut klingt, lässt sich oft schon mit bloßem Auge erkennen. Tiefe Frequenzen brauchen deutliche Rillenauslenkungen und damit Platz. Sampler mit vielen Titeln und langer Laufzeit pro Seite klingen meistens dünn.

 

Text und Fotos: Jo Soppa

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