Ernst Kandlbinder – Phänomenale Wiederwahl als Bürgermeister am 15.03.2020

Warum schreibt die Klassik Lust über ein politisches Thema? Ganz einfach: Es berührt uns, da wir über den Ort Finsterau (und Finsterau gehört zu der Gemeinde Mauth-Finsterau) im Jahr 2019 hier einen viel beachteten Artikel geschrieben haben, der hohe Aufmerksamkeit erregt hat.

Mauth-Finsterau ist eine Gemeinde am östlichen Zipfel Niederbayerns, sie liegt unmittelbar an der tschechischen Grenze. Eine Gegend, die uns schon rein persönlich und emotional am Herzen liegt und in der wir den Pulsschlag dieses Paradieses am Nationalpark Bayerischer Wald deutlich schlagen hören.

Die Wahlbeteiligung am 15. März 2020 lag bei 73,87 %, was exakt 1.280 Menschen entspricht. Nun, Ernst Kandlbinder hatte keinen Gegenkandidaten und so ist dies der deutliche Vertrauensbeweis für das erfolgreiche Wirken des seit 2014 in dieses Amt gewählten Oberhauptes der Gemeinde.

Man höre und staune: Er erhielt 96,97% der abgegebenen Stimmen an diesem Sonntag im März, das ist ein Ergebnis, wie man es sonst nur vonEinparteiensystemen kennt. Zu seiner ersten Wahl im Jahr 2014, in der er schon damals ein sensationelles Ergebnis von 91,68% einfuhr, ist das eine Steigerung von 5,77%.

Der ehemalige Tourismusreferent Ernst Kandlbinder hat in der vergangenen Legislaturperiode von 2014 an schon zahlreiche Erfolge vorzuweisen: Da wäre zum Beispiel die Neugestaltung des Dorfplatzes in der Ortsmitte von Mauth, welcher im Herbst 2019 eingeweiht werden konnte. Statt der – von Experten kalkulierten – 900.000 € konnte das verschönernde Bauvorhaben für etwa 200.000 €(!) realisiert werden. Das sind satte 700.000 Euro, die Ernst Kandlbinder einsparen konnte und das ist in Zeiten klammer Kassen als beachtlicher Erfolg zu werten, welcher letztendlich der gesamten Gemeinde zu Gute kommt. Dank des tatkräftigen Anpackens der Bauhofmitarbeiter, von ihm selber und von freiwilligen Helfern konnte der Dorfmittelpunkt attraktiver gestaltet werden.

In der Ortsmitte von Mauth wurde der Dorfplatz neu gestaltet mit viel Eigeninitiative, Herzblut und zahlreichen freiwilligen Helfern – und das sehr günstig, was der Weitsicht und dem Engagement von Ernst Kandlbinder zu verdanken ist!

Des Weiteren wurde eine neue Schulsportanlage für die Kleinsten gebaut. In Finsterau wurde das „Haus der Generationen“ eröffnet (es war früher einmal eine Volksschule), die Dorfstraße wurde erneuert und für die Jugend wurden Einrichtungen des Zusammenseins geschaffen. Nicht zu vergessen wären auch die Zuwendungen für die freiwilligen Feuerwehren.

Die ehemalige Volksschule wurde zu einem schmucken „Haus der Generationen“ herausgeputzt

Das neueste Projekt ist der Umbau der ehemaligen Jugendherberge in Mauth zu einem Ort, in dem ältere Menschen in barrierefreien und seniorengerechten Wohnungen leben können, ohne aus dem sozialen Dorfgefüge ihrer Heimat gerissen zu werden.

Ernst Kandlbinder, ein Mensch und Bürgermeister, der in seiner Geburtsgemeinde lebt und das Leben der dort Ansässigen maßgeblich- und vor allen Dingen nachhaltig – mitgestalten kann. Mit Ideen, Mut und Entschlossenheit – ein Mann der Tat, dem das Wohl von Mauth-Finsterau sehr am Herzen liegt. Fragt man die Bewohner der Bayerwalddörfer hört man von allen Seiten: „Der ist für einen jeden von uns da und hat immer ein offenes Ohr, egal wann, wo und mit welchem Anliegen man zu ihm kommt.“

Ernst Kandlbinder, ein Bürgermeister der für alle da ist. So etwas ist in der heutigen Zeit ja schon eine Seltenheit. Bravo!

In Zeiten abenteuerlicher und unverständlicher Politik sind Menschen wie Ernst Kandlbinder Balsam für die Seele der Bevölkerung. Solche Bürgermeister,die ihrer Heimat verbunden sind, braucht das Land. Bei Bürgermeisterwahlen geben die Einwohner primär den Persönlichkeiten ihre Stimme und nicht der Parteifarbe. Bei Wahlen, wo es keinen Gegenkandidaten gibt, kann man statistisch davon ausgehen, dass der Kandidat so um die 80 – 90 % der Stimmen auf sich vereinigen kann, aber – fast – 97%? Das ist einfach phänomenal und eigentlich ein Fall für die Geschichtsbücher.

Ernst Kandlbinder ist ein Mann, der seine Heimat liebt, der für das Gemeinwohl sorgt und der für die Nöte der Bürger immer ein offenes Ohr hat. Solche Bürgermeister, für die ihr Amt kein normaler „8-Stunden-Job“ sondern eine Berufung ist – solche bräuchten wir überall…

 

 

Text: Ulrich Bänsch

Foto: Gemeinde Mauth

 

 

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